Siebdruck
Im Siebdruckverfahren ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken.
Dazu werden je nach Material unterschiedliche Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden u.a. Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall uvm. bedruckt. Das Druckformat kann je nach Anwendung ein Bereich von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern betragen. Ein entscheidender Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Maschenweiten des Siebgewebes der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können.
Im Vergleich zu anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit jedoch sehr gering.
Wir haben das Richtige für Ihren Siebdruckbedarf, egal ob Siebspanndienst, Belichtungsservice oder Siebdruckfarben. Auch Sonderfarben sind möglich. Zudem halten Sie stehts in unserem Blog über Neuerungen im Bereich Siebdruck auf dem Laufenden.
Siebspannservice für Industrie, Elektronik, Grafik- und Textildruck
Präzise Siebdruckschablonen für höchste Anforderungen
Die Qualität eines Druckergebnisses beginnt lange vor dem ersten Druckvorgang, nämlich bei der Siebdruckschablone. Ein professionell bespanntes und exakt kopiertes Sieb bildet die Grundlage für reproduzierbare Ergebnisse, hohe Prozesssicherheit und wirtschaftliche Produktionsabläufe.
Mit dem Siebspannservice von Farben-Frikell | WTB erhalten Sie individuell gefertigte Siebdruckschablonen für grafische, textile und industrielle Anwendungen. Von der Neubespannung vorhandener Rahmen bis zur kompletten Schablonenfertigung stehen Ihnen erfahrene Fachkräfte und moderne Fertigungstechnik an den Standorten Berlin und Braunschweig zur Verfügung.
Wie dick sollte eine Kopierschicht sein? Praxisversuch zeigt deutliche Unterschiede im Druckergebnis
Die optimale Kopierschicht im Siebdruck ist oft Gegenstand von Diskussionen. Doch welchen Einfluss hat die Schichtdicke tatsächlich auf das Druckergebnis? Dieser Frage wurde im Rahmen einer gemeinsamen Schulung von den drei Herstellern Marabu GmbH & Co. KG, Kissel + Wolf GmbH und der Sefar AG in einer praxisnahen Testreihe nachgegangen.
Als Testmotiv diente ein anspruchsvolles Weinetikett mit feinen Schriften bis 6 pt, grafischen Elementen sowie einem Barcode. Ziel war es, die Auswirkungen unterschiedlicher Kopierschichtdicken auf die Druckqualität zu untersuchen und gleichzeitig wirtschaftliche Aspekte zu betrachten.
Was bedeuten die Beschichtungsangaben überhaupt?
Wer sich noch nicht täglich mit der Schablonenherstellung beschäftigt, stolpert häufig über Angaben wie 1-0, 1-1 oder 2-8. Dahinter verbirgt sich die Anzahl der Beschichtungen auf den beiden Seiten des Siebgewebes.
Im Siebdruck wird zwischen der Rakelseite und der Druckseite unterschieden:
- Die Rakelseite ist die Seite, auf der die Rakel später die Farbe durch das Gewebe drückt.
- Die Druckseite liegt beim Druck auf dem Bedruckstoff auf.
Die Zahlen geben an, wie oft die Kopierschicht aufgetragen wurde:
1-0
- 1 Beschichtung auf der Rakelseite
- 0 Beschichtungen auf der Druckseite
2-8
- 2 Beschichtungen auf der Rakelseite
- 8 Beschichtungen auf der Druckseite
Je häufiger beschichtet wird, desto stärker baut sich die Schablone auf. Das beeinflusst nicht nur die Druckqualität, sondern auch den Farbauftrag, die Belichtungszeit und letztlich die Wirtschaftlichkeit des gesamten Prozesses.
Testreihe 1: Zu dünner Schichtaufbau
Parameter:
- Gewebe: 150-31 Y
- Kopierschicht: AZOCOL® Z 140
- Beschichtung Grünig G-Coat 415: 1-0 (R 0,5 mm)
- Belichtung: Theimer/Bochnow 6000 W, 1 m Abstand, 70 Sekunden
- EOM: 0 µm
- Rz-Wert: 15 µm
Bei dieser Variante wurde lediglich eine Beschichtung auf der Rakelseite aufgetragen. Die Schablone schloss das Gewebe zwar, baute jedoch praktisch keine zusätzliche Schicht über dem Gewebe auf.
Das zeigt sich auch am EOM-Wert (Emulsion Over Mesh) von 0 µm. Dieser Wert beschreibt die Dicke der Kopierschicht oberhalb des Gewebes.
Im Druckergebnis konnten die feinen 6-pt-Schriften nicht sauber dargestellt werden. Auch beim Barcode fehlte die notwendige Kantenschärfe, sodass die einzelnen Striche nicht klar voneinander abgegrenzt waren.
Der Rz-Wert lag bei 15 µm. Dieser Wert beschreibt die Oberflächenrauheit der Schablone. Eine höhere Rauheit kann die Detailwiedergabe beeinträchtigen.
In dieser Testreihe war die Kopierschicht zu dünn gewählt worden. Am deutlichsten wurde es, weil ein Auslesen des Barcodes durch das ineinanderlaufen der einzelnen Striche nicht möglich gewesen wäre. Daraufhin wurde eine weitere Testreihe mit einer etwas dickeren Kopierschicht gestartet.




Testreihe 2: Optimale Schichtaufbau
Parameter:
- Gewebe: 150-31 Y
- Kopierschicht: AZOCOL® Z 140
- Beschichtung Grünig G-Coat 415: 1-1 // 3 NB Druckseite (R 1,0 mm)
- Belichtung: Theimer/Bochnow 6000 W, 1 m Abstand, 120 Sekunden
- EOM: 6 µm
- Rz-Wert: 7 µm
Bei dieser Variante wurde zunächst jeweils einmal auf Rakel- und Druckseite beschichtet. Anschließend erfolgten drei weitere Beschichtungen auf der Druckseite.
Dadurch entstand ein kontrollierter Schichtaufbau, der weder zu dünn noch zu dick war.
Mit einem EOM-Wert von 6 µm wurde die beste Balance erreicht. Gleichzeitig sank die Oberflächenrauheit auf 7 µm.
Das Ergebnis war deutlich sichtbar:
- Scharfe und gut lesbare 6-pt-Schriften
- Saubere Kanten
- Klar definierte Barcode-Linien
- Klare grafische Elemente
- Gleichmäßiger Farbauftrag
Die Testreihe zeigte, dass eine moderate Schichtdicke häufig die besten Ergebnisse liefert. Um ein weiteres Extrem zu testen, wurde eine weitere Testreihe mit einer deutlich dickeren Kopierschicht durchgeführt.



Testreihe 3: Zu dicker Schichtaufbau
Parameter:
- Gewebe: 150-31 Y
- Kopierschicht: AZOCOL® Z 140
- Beschichtung Grünig G-Coat 415: 2-8 (R 1,0 mm)
- Belichtung: Theimer/Bochnow 6000 W, 1 m Abstand, 400 Sekunden
- EOM: 31 µm
- Rz-Wert: 2 µm
Für die dritte Variante wurde bewusst ein sehr hoher Schichtaufbau gewählt.
Mit 31 µm EOM entstand eine deutlich dickere Schablone. Die Oberfläche wurde zwar sehr glatt, was sich im niedrigen Rz-Wert von 2 µm widerspiegelt, dennoch verschlechterte sich die Detailabbildung erneut.
Die feinen Schriften von 6 pt verloren an Klarheit. Im Text fiel auf, dass das kleine e oder auch das kleine a nicht sauber gedruckt werden konnte. Auch die Linien des Barcodes konnten nicht mehr präzise dargestellt werden.
Zusätzlich zeigte sich ein weiterer Effekt: Der Farbauftrag wirkte leicht erhaben. Für bestimmte Anwendungen kann dies durchaus gewünscht sein. Beim getesteten Weinetikett brachte der zusätzliche Schichtaufbau jedoch keinen Vorteil.



Was bedeuten EOM und Rz in der Praxis?
Die beiden Messwerte helfen dabei, die Eigenschaften einer Schablone objektiv zu beurteilen.
EOM (Emulsion Over Mesh) beschreibt die Dicke der Kopierschicht oberhalb des Gewebes:
- 0 µm = praktisch kein zusätzlicher Schichtaufbau
- 6 µm = moderater Schichtaufbau
- 31 µm = sehr hoher Schichtaufbau
Rz beschreibt die Rauheit der Schablonenoberfläche:
- 15 µm = vergleichsweise rau
- 7 µm = ausgewogen
- 2 µm = sehr glatt
Interessant ist dabei, dass eine besonders glatte Oberfläche nicht automatisch das beste Druckergebnis liefert. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Gewebe, Schichtdicke, Motivanforderung und Belichtung.
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Blick behalten
Die Testreihe hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die richtige Abstimmung der Kopierschicht auf Anwendung, Gewebe und Motiv ist. Bereits geringe Abweichungen können die Druckqualität beeinflussen und im schlimmsten Fall zu Ausschuss oder Nacharbeit führen.
Neben der technischen Qualität spielt selbstverständlich auch die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle. Eine unnötig dicke Kopierschicht erhöht Materialverbrauch, Beschichtungsaufwand und Belichtungszeiten. Eine zu dünne Schicht kann hingegen Qualitätsprobleme verursachen.
Das optimale Ergebnis liegt häufig genau zwischen diesen beiden Extremen.
Mehr als nur Siebdruckbedarf
Solche Praxisversuche zeigen, wie viele Faktoren im Siebdruck zusammenspielen. Deshalb geht es bei Farben-Frikell | WTB nicht nur um die Lieferung von Geweben, Kopierschichten, Siebdruckfarben oder Zubehör.
Als offizieller Siebdruckpartner erhalten Sie auch technische Beratung und Unterstützung bei der Auswahl der passenden Materialien und Prozesse. Bei speziellen Fragestellungen kann der Support auch gemeinsam mit den Herstellern Marabu, Kissel + Wolf oder Sefar bei Ihnen vor Ort erfolgen. Farben-Frikell | WTB hat an allen drei Standorten Mitarbeitende, die speziell für den Siebdruck zuständig sind. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, um ihr Projekt persönlich zu besprechen.
So profitieren Sie von gebündeltem Know-how aus Handel und Industrie, sodass Sie reproduzierbare Druckergebnisse, wirtschaftliche Prozesse und die passende Lösung für Ihre Anwendung erhalten.
Zu den einzelnen genutzten Produkten finden Sie hier weitere Informationen:
- Gewebe: 150-31 Y
- Kopierschicht: AZOCOL® Z 140
- Siebspann- und Schablonenservice
Siebdruckfarben mischen lassen: Individuelle Sonderfarben für professionelle Druckergebnisse
Im Siebdruck zählt oft jedes Detail. Besonders dann, wenn Farben exakt zu einer Marke, einem Produkt oder einer bestehenden Gestaltung passen müssen. Doch nicht jeder gewünschte Farbton ist als Standardfarbe verfügbar. Genau dafür gibt es den Farbmischservice von Farben-Frikell | WTB.
Wenn Sie Siebdruckfarben mischen lassen möchten, erhalten Sie individuell abgestimmte Farbtöne nach RAL, Pantone® oder einer vorhandenen Farbvorlage. So können Sie sicher sein, dass Ihre Druckergebnisse den gewünschten Eindruck hinterlassen.
Maqua® Tex MAXT+ Siebdruckfarbe
Maqua® Tex MAXT+
Mit der wasserbasierten Siebdruckfarbe Maqua® Tex MAXT+ fertigen Sie hochwertige Textiltransfers auf
release-beschichteten Folien und Papieren. Das Farbsystem ist sehr flexibel und zeichnet sich durch eine
exzellente Waschbeständigkeit aus. MAXT+ eignet sich für den Transfer auf Textilien aus natürlichen und synthetischen Fasern, auch für die Kombination mit digital gedruckten Motiven.
Typische Anwendungen sind: Strick-, Vlies- und Webstoffe aus den Bereichen Fashion, Sport und Arbeitsbekleidung sowie Outdoortextilien, Schuhe und Werbemittel. Die Farbe ist druckfertig eingestellt.
Zertifikat
Maqua® Tex MAXT+ ist zertifiziert nach ECO PASSPORT by OEKO-TEX®.
GOTS und ZDHC ist in Vorbereitung.
Fragen und Antworten
Fragen zum Produkt beantworten unsere Siebdruck-Kollegen in Berlin, Braunschweig oder Dresden.
Melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail innerhalb unserer Öffnungszeiten oder nutzen Sie
unser Kontaktformular.
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Marabu auf der glasstec 2024
Die glasstec 2024 ist die Weltleitmesse der internationalen Glasbranche. Das Marabu-Team hat einen eigenen Stand in Halle 12 / C29 und lädt Sie vom 22.10. – 25.10.2024 herzlich zu einem Besuch ein, um gemeinsam mit Ihnen einen Blick in die Zukunft der Druckfarben und Printtechnologien zu werfen.
Neue Innovationen
Entdecken Sie die grenzenlose Gestaltungsvielfalt, die Marabu-Farbsysteme ermöglichen.
Lernen Sie neue Innovationen kennen:
- Ultra Glass LEDGF, eine BPA-freie Siebdruckfarbe für brillante
und langlebige Dekorationen auf Glas - Ultra Jet DUV-CP, unser High Performer in der
digitalen Container-Bedruckung
Planen Sie Ihren Besuch:
Marabu bietet die Möglichkeit, bereits im Vorfeld einen persönlichen Gesprächstermin mit Ihrem/r
gewünschten Ansprechpartner/in zu vereinbaren.
Das gesamte Team freut sich auf inspirierende und konstruktive Gespräche mit Ihnen in einer entspannten Atmosphäre. Genießen Sie täglich zur Happy Hour ab 16.00 Uhr erfrischende Cocktails auf dem Messestand.
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Mara® Mold MPX
Mara® Mold MPX ist das Farbsystem für Film Insert Molding (FIM)
Im FIM/IMD-Bereich ist das Beste gerade gut genug:
Innovative Rohstoffe, brillante Farbtöne und ausgezeichnete Haftungswerte
machen die Siebdruckfarben von Mara® Mold MPX zum idealen Partner
bei der Umsetzung von exklusiven Designs bei hohen Verformungsgraden.
Mara® Mold MPX wurde für Film-Insert-Molding-Anwendungen auf
Polycarbonat-Folien (PC) entwickelt und bietet ein großes Verarbeitungsfenster
zwischen Druck und Weiterverarbeitung.
Anwendungen
FIM/IMD-Bauteile aus Polycarbonat (PC) oder PC/ABS*-Materialien, für den Einsatz in folgenden Bereichen:
• Automotive (Interieur)
• Blenden für Kaffeevollautomaten
• Weiße und Braune Ware (Haushaltsgeräte / Unterhaltungselektronik)
• Geräte in der Medizintechnik
Ihre Vorteile:
Bei Mara® Mold MPX handelt es sich um Siebdruckfarben mit dem Farbsystem 2 K, das silikonfrei und lösemittelfrei ist. Mit hoher Durchlichtdichte bei Schwarz. Kompatibel mit Inmold Electronics (IME) und inkludierten Silber- und Basistönen.
Ausgezeichnete Verbundeigenschaften
→ Sehr guter Haftungsverbund von Film/Farbe/Harz
→ Hohe Abzugswerte (Schälwerte)
Sehr gute Verformbarkeit
→ Flexibilität des Farbfilms kann durch Variation des
Härteranteils eingestellt werden
→ Farbfilm ermöglicht enge Biegeradien
Non-conductive Black für IME (Inmold Electronics)
→ Schwarztöne mit hohem elektrischem Widerstand
→ Voll kompatibel mit leitfähigen Druckfarben
Hohe Auswaschbeständigkeit
→ Ermöglicht das direkte Anspritzen während des Spritzgießprozesses
Keine zusätzliche Haftvermittler-Schicht („tie coat“) notwendig
→ Einsparung von mind. einem gedruckten Layer
→ Minimierung von Schichtstärke und Kosten!
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UV-Beschleuniger UV-B 1/4 – Verbesserte Rezeptur ab Wochencode 418

Der Photoinitiator Diphenyl (2,4,6-trimethylbenzoyl)phos-phinoxid (TPO, CAS 75980-60-8)
wurde am 14.06.23 von der ECHA (Europäische Chemikalienagentur) auf die Kandidatenliste
für REACH Anhang XIV (SVHC-Stoffe) gesetzt. Zudem wird dieser Stoff in der 21. ATP
(„Adap-tation to Technical Progress“/ Anpassung der CLP-Ver-ordnung), die im Oktober 2023
veröffentlicht wurde und im Januar 2024 in Kraft getreten ist, mit Repro 1B H360 neu eingestuft
(„Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen“).
Umstellungsdatum
Der Wechsel erfolgt ab dem Wochencode 418 (sofort). Ein Zusatzhinweis auf dem Etikett
„Achtung: Verbesserte Rezeptur“ weist speziell auf die Umstellung hin.
Hier gehts zum Artikel Marabu Siebdruck-Additive – Tampondruck-Additive.
Fragen zu diesem Thema beantworten unsere
Siebdruck-Kollegen an den jeweiligen Standorten:
- Herr Haker (Berlin)
- Herr Brinn-Holtz (Braunschweig)
- Herr Riedel (Dresden)
Senden Sie uns alternativ eine Anfrage über unser Kontaktformular.
Ultra Glass LEDGF – UV-LED-härtende Siebdruckfarbe für Glas
UV-LED-härtende Siebdruckfarbe für Glas von Marabu
Ultra Glass LEDGF Ultra Glass LEDGF ist eine UV-LED-härtende Siebdruckfarbe mit hervorragenden Eigenschaften in Bezug auf Anfangshaftung, Deckvermögen und Beständigkeit. Die Farbe zeichnet sich besonders durch eine sehr schnelle Härtung, sehr hohe Kratzfestigkeit und sehr gute Alkohol-, Laugen-, Chemikalien- und Spülmaschinen-beständigkeit aus. Aufgrund der vorstehenden Eigenschaften und der BPA-/BPS- und Bariumsulfatfreien Rezeptur eignet sich LEDGF besonders für die Bedruckung der Außenseiten von Wirtschaftsglas (Trinkgläsern), aber auch für Flakons, Getränkeflaschen oder Flachglas. Für einen flexiblen Druckprozess sind die Basis- und Deckfarbtöne der Siebdruckfarbe so eingestellt, dass UV- oder LED-Härtung möglich ist.
Diese Farbserie ist weder für den direkten Lebensmittelkontakt noch für den Druck auf Lebensmittelkontaktmaterialien geeignet. Für den Druck auf durchlässige Lebens-mittelkontaktmaterialien (= ohne entsprechende Migrationsbarriere) wird die speziell dafür entwickelte Farbserie Ultra Pack UVFP empfohlen.
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Fragen und Antworten
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MCF-HD 3: Neues Spektralfotometer mit Kamera
Mit dem MCF-HD 3 bringt Marabu ein neues, mobiles Spektralfotometer mit integrierter, hochauflösender Kamera und patentierter Mantis™ Video Targeting-Technologie auf den Markt. Das Messgerät wurde in Zusammenarbeit mit Marabus langjährigem Partner und Marktführer im Bereich der Farbmesstechnik für Druckfarben, der Firma X-Rite, unter dem Namen exact ™ 2 entwickelt. Es ist Spektralfotometer und Densitometer in einem und somit die ideale Komplettlösung für Farbrezeptierung, Qualitätskontrolle und Dichtemessung. Das MCF-HD 3 ist auch als „Advanced“ Version erhältlich. Diese bietet zusätzlich die Möglichkeit, Proben zu speichern und weitere farbmetrische Daten wie Metamerie, Opazität, Weiß- und Gelbgrad zu messen und auf dem Display anzuzeigen.
Mara® Chrome MC 295 – Geänderte Rezeptur ab Wochencode 344
Die geänderte Rezeptur hat eine minimale Veränderung in der Viskosität zur Folge,
mit dem positiven Effekt das die Verdünnung der Farbe nun nicht mehr notwendig ist.
Ausgiebige Tests haben eine sehr gute Kantenschärfe und eine Verbesserung des
Spiegeleffektes gezeigt. Im Zusammenhang wurden die Trocknungsparameter angepasst.
Weitere Informationen finden Sie im Technischen Datenblatt der Mara® Chrome MC.
Umstellungsdatum
Der Wechsel erfolgt ab dem Wochencode 344 (sofort). Ein Zusatzhinweis auf dem Etikett „Achtung: Geänderte Rezeptur“ weist speziell auf die Umstellung hin.
Hier gehts zum Artikel Mara® Chrome MC 295.
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